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Sitz
Australien
Branche
Gold-Produzent
Website
classicminerals.com.au

Die Bagger auf Kat Gap legen sichtbares Gold frei

Die Arbeiten für den Abbau der Großprobe auf dem Kat-Gap-Goldprojekt in Westaustralien sind in den letzten Wochen angelaufen. Sie kommen, wie Classic Minerals Limited (ASX: CLZ, FSE: 2I7) heute berichten kann, nicht nur planmäßig voran, sondern hielten auch in den ersten Tagen einen überraschenden Fund bereit, denn nur wenige Meter unter der Oberfläche wurde nahe der Basis des Deckgebirges eine Schicht Flussschotter freigelegt. Sie enthält geringe Mengen an sichtbarem Gold.

Auf dem Kat Gap-Goldprojekt graben sich die Bagger immer tiefer in den Boden und Classic Minerals hat zu Beginn der neuen Woche die Gelegenheit genutzt, seinen Aktionären einen ersten Bericht über den bisherigen Verlauf der Arbeiten vorzulegen. Nach den bisherigen Planungen dürften sich der Abbau der Großprobe über einen Zeitraum von etwa sechs Wochen erstrecken.

Sehr erfreulich ist, dass die Arbeiten bislang gut vorankommen. Sowohl der Zeitplan wie auch das kalkulierte Budget wurden bislang eingehalten, sodass die Grube inzwischen eine Tiefe von fünf Meter erreicht hat. Die Entfernung des Oberbodens verlief dabei, wie die Planer es erwartet hatten. Zunächst wurde der gesamte Mutterboden abgetragen und separat gelagert, um für spätere Sanierungsarbeiten zur Verfügung zu stehen.

Classic Minerals Großprobenabbau auf Kat Gap kommt zügig voran

Den größten Teil des bislang abgetragenen Abraums deponierte Classic Minerals wie vorgesehen auf einer dazu eingerichteten Deponie. Soweit verliefen die Arbeiten wie erwartet und vollkommen unspektakulär, Doch dann stießen die Bagger in etwa fünf Meter Tiefe auf dem Grubenboden auf eine Schicht Flussschotter. Sie war bei den früheren Rückspülbohrungen nicht erkannt worden.

Aktuell wird angenommen, dass es sich bei dieser Kies- und Konglomeratschicht um die Überreste eines prähistorischen Flussbettes handelt, der vor tausenden von Jahren oberhalb des Deckgebirges floss und den Erzkörper überlagerte. Noch sind die genauen Ausmaße dieser Schicht unbekannt. Es wird jedoch vermutet, dass der Flussschotter eine Mächtigkeit von ein bis zwei Meter haben könnte.

Classic Minerals findet sichtbares Gold unter der Oberfläche

Zusätzliches sichtbares Gold, mit dem zuvor niemand gerechnet hatte

Natürlich wurde das Material vor Ort unverzüglich einer ersten Untersuchung unterzogen und diese ließ die Herzen sogleich schneller schlagen, denn es konnten geringe Mengen an sichtbarem Gold festgestellt werden, als Teile des Flusskieses zerkleinert und in einer Schwemmschale analysiert wurden.

Dass dieser Fund alle elektrisiert hat, liegt auf der Hand, denn die Entdeckung wurde in einem Bereich gemacht, der noch deutlich oberhalb des eigentlichen Erzkörpers liegt und in dem man vor dem Beginn der Arbeiten noch erwartet hatte, nur taubes Gestein anzutreffen. Und nun trifft man unverhofft auf sichtbares Gold.

Das Material wurde natürlich umgehend separat gelagert und es werden beständig weitere Proben entnommen, die nun im Labor eingehend untersucht werden müssen. Welchen Wert dieser vollkommen unerwartete Fund für Classic Minerals haben könnte, lässt sich derzeit noch gar nicht richtig abschätzen.

Wird der geplante Tagebau durch die neuen Goldfunde noch profitabler?

Es deutet sich aber an, dass nicht nur die Anzahl der durch den Abbau zu gewinnenden Unzen erhöhen wird. Dieses Gold würde somit nicht nur die aktuellen Arbeiten ertragreicher machen, sondern es könnte auch für den geplanten Tagebau zusätzliche wertvolle Unzen liefern. All diesen Fragen kann nachgegangen werden, sobald die ersten Laborergebnisse vorliegen und der Goldfund in seiner Größe und Bedeutung deutlich greifbarer wird.

Der nächste wichtige Meilenstein für die Sammelprobe wird sein, wenn die Bagger den eigentlichen Erzkörper erreichen und diesen zum ersten Mal freilegen. Dem weiteren Fortgang der Arbeiten der Bagger auf Kat Gap wie auch der Auswertungen der Proben im Labor dürfen die investierten Anleger daher mit großer Spannung entgegensehen