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Sitz
Kanada
Branche
Messgeräte Solarindustrie
Website
aurorasolartech.com

Europas Schwäche ist Auroras Chance

Die Staaten der Europäischen Union haben sich ehrgeizigen Klimazielen verschrieben. Um sie erreichen zu können, muss allerdings in den kommenden Jahren der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch und besonders an der Stromerzeugung deutlich gesteigert werden. Das eröffnet Chancen für Aurora Solar Technologies Inc. (TSX-V: ACU, FSE: A82) und seine Insight™-Technologie, denn gerade die sonnenreichen Staaten im Süden der EU glänzen derzeit noch nicht mit Spitzenwerten.

Aurora kann Europas Schwäche nutzen

Bislang sind die Staaten, wenn auch in sehr unterschiedlicher Geschwindigkeit, auf einem guten Weg, denn nach Angaben des Europäischen Statistikamts Eurostat, stieg die Nutzung der erneuerbaren Energien in allen 27 Staaten der Europäischen Union in den letzten zehn Jahren an. Im EU-Durchschnitt erhöhte sich der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Bruttoendenergieverbrauch in den Jahren von 2009 bis 2019 von 13,9 auf 19,7 Prozent. Mit dem Bruttoendenergieverbrauch ist der Energieverbrauch der Endverbraucher aus Industrie, Verkehr und Haushalte zuzüglich des Eigenverbrauchs der Kraftwerke und der Netzverluste bei der Energieübertragung gemeint.

Die Vorreiter der Energiewende sind dabei in Nordeuropa zu finden. EU-Spitzenreiter mit einem Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch von 56,4 Prozent ist derzeit Schweden. Nach Schweden kommen die nordischen Länder Finnland (43,1 Prozent), Lettland (41,0 Prozent) und Dänemark mit 37,2 Prozent ebenfalls auf sehr hohe Anteile.

Übersicht europäischer Länder nach Eurostat

Deutschland nur im Mittelfeld

Deutschland hingegen liegt mit einem aktuellen Anteil von 17,4 Prozent im hinteren Feld auf Platz 16 und erreicht nicht einmal den EU-Durchschnitt von 19,7 Prozent. Im Zeitraum von 2009 bis 2019 stieg aber auch in der Bundesrepublik der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Energieverbrauch von 10,9 auf 17,4 Prozent an.

Mit diesen Zahlen liegt Deutschland zwischen den anderen großen EU-Staaten Spanien, Italien und Frankreich. In Italien ist der Anteil der erneuerbaren Energien mit 18,2 Prozent etwas höher als hierzulande, während Frankreich mit 17,2 Prozent einen leicht niedrigeren Anteil aufweist. Spanien weist von den vier größten EU-Ländern mit 18,36 Prozent aktuell den höchsten Wert auf.Schwach ausgeprägt ist die Nutzung regenerativer Energien hingegen in Luxemburg (7,0 Prozent), Malta (8,5 Prozent) und in den Niederlanden (8,8 Prozent). Auch die sonnenreichen Südländer glänzen nicht wirklich mit guten Werten, weil allein Kroatien und Portugal mit 28,46 bzw.30,62 Prozent deutlich über dem EU-Durchschnitt liegen.

Es bleibt noch viel zu tun

Da sich die EU das Ziel gesetzt hat, den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2030 auf 40 Prozent zu steigern, bleibt somit noch viel zu tun. In den nördlichen EU-Staaten wird der Ausbau der Solarenergie aufgrund der langen, dunklen Winter kaum der Königsweg sein. Doch die Länder im Mittelmeerraum müssen erstens wesentlich mehr tun als sie bislang getan haben und sie werden zweitens im Vergleich zum Norden auch auf einen wesentlich höheren Anteil der Solarenergie setzten.

Das setzt eine verstärkte Investition in Solarparks und Solaranlagen auf den Dächern der Häuser voraus. Die wachsende Nachfrage werden die Hersteller nur dann bewältigen können, wenn sie ihre Produktionskapazitäten erweitern und gleichzeitig Fehlerquellen immer weiter minimieren und so ihren Ausschuss reduzieren. Beide Konsequenzen spielen Aurora Solar Technologies in die Karten, denn an einem guten und funktionierenden Kontrollsystem wird kein Solarpanel-Hersteller dauerhaft mehr vorbeikommen.

Technische Alternativen gibt es dabei nur wenige, denn die Solarindustrie hat das wichtige Thema Qualitätssicherung in den vergangenen Jahren sehr stiefmütterlich behandelt. Umso größer ist deshalb die Chance, die sich Aurora in den kommenden Jahren bieten wird.