Atlantic Lithium sichert 28 Millionen Pfund Finanzierung

Zwei Instrumente zur Kapitalbeschaffung
Wie das Unternehmen ausführte, beinhalte die Finanzierung zwei Bestandteile:
Ein Platzierungsprogramm über bis zu 8 Millionen Pfund innerhalb von 24 Monaten. Den Angaben zufolge seien zunächst rund 24,8 Millionen Aktien im Gegenwert von 2 Millionen Pfund ausgegeben worden. Weitere Tranchen im selben Umfang könnten unter Einhaltung bestimmter Fristen folgen.
Ergänzend dazu sei eine zusätzliche Aktienfazilität über bis zu 20 Millionen Pfund vereinbart worden. Diese solle ebenfalls über einen Zeitraum von zwei Jahren zur Verfügung stehen, allerdings nur bei Zustimmung der Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung im Oktober.
Laut Unternehmen verschaffe diese Struktur Zugang zu Liquidität bei gleichzeitig hoher Flexibilität und Kontrolle hinsichtlich Zeitpunkten und Volumina der Kapitalaufnahme.
Ratifizierung als ausstehender Meilenstein
Atlantic Lithium teilte mit, dass sämtliche regulatorischen Genehmigungen für das Projekt vorlägen. Lediglich die parlamentarische Ratifizierung der bereits erteilten Bergbaulizenz stehe noch aus. Diese sei als letzter Schritt erforderlich, bevor mit Bau und Produktion begonnen werden könne. Als Reaktion auf die Verzögerung sowie das schwache Marktumfeld habe das Unternehmen Maßnahmen zur Kostenreduktion ergriffen. So seien die operativen Ausgaben im laufenden Geschäftsjahr von 8,2 Millionen auf 3,8 Millionen AUD gesenkt worden.
Finanzierungsmodell soll Verwässerung begrenzen
Nach Angaben des Managements ermögliche die gewählte Finanzierungsform eine Kapitalaufnahme zu vorteilhafteren Bedingungen als herkömmliche Modelle. Das Unternehmen behalte dabei die Kontrolle über die Ausgestaltung der jeweiligen Platzierungen. Die Vereinbarungen würden laut CEO Keith Muller dazu beitragen, das Projekt in einer kritischen Phase mit finanzieller Stabilität voranzutreiben und gleichzeitig die Verwässerung der Altaktionäre zu minimieren.
Zustimmung des Großaktionärs erwartet
Wie weiter mitgeteilt wurde, solle die Hauptversammlung zur Genehmigung der Aktienfazilität im Oktober stattfinden. Der größte Anteilseigner Assore International Holdings habe zugesichert, die entsprechenden Anträge zu unterstützen - vorausgesetzt, es liege kein überlegenes Angebot vor.
