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Sitz
Australien
Branche
Seltene-Erden-Explorer
Website
www.americanrareearths.com.au

Neue nachhaltige Produktionsverfahren werden getestet

Western Rare Earths, die 100%ige Tochterfirma von American Rare Earths Limited (ASX: ARR, FSE: 1BHA) wird mit Partnern vom Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL), der Penn State University (PSU) und der University of Arizona (UA) ein neues Forschungsprogramm starten. Es hat zum Inhalt, ein neues Verfahren für die Gewinnung von Seltenen Erden zu testen. Dabei soll ein natürliches Protein zum Einsatz kommen, das zu einer wesentlich umweltfreundlicheren und nachhaltigeren Herstellung beitragen könnte.

ARR testet nachhaltige Produktionsverfahren für seltene Erden

Ein großes Problem der Seltenen Erden ist derzeit noch, dass die verschiedenen Elemente zwar gerade für die Produktion grüner Energieformen, etwa Windräder, Solarzellen und Hochleistungsmagneten ausgesprochen wichtig sind, ihre Herstellung selbst aber alles andere als ein grüner Prozess ist, denn es fallen Abfallstoffe an, die der Umwelt schaden können und die selbst nur schwer zu entsorgen sind.
An dieser Stelle setzt das neue Forschungsvorhaben an, denn es soll getestet werden, ob ein natürlich vorkommendes Protein, den Prozess der Reinigung und der Extraktion der Seltenen Erden revolutionieren kann. Finanziert wird das Projekt vom Critical Materials Institute, das dem amerikanischen Energieministerium untersteht.Entdeckt wurde das neuartige Protein, mit dem Namen Lanmodulin, von Joseph Cotruvo, einem Mitglied des Penn State University Center for Critical Minerals. Seine Entdeckung ermöglicht eine quantitative und selektive Extraktion von Seltenen Erden aus Elektroschrott und Kohle vor dessen Verbrennung in einem Schritt. Damit weist das Verfahren Fähigkeiten auf, die andere chemische Extraktionsmethoden nicht bieten.


Bohturm auf La Paz

American Rare Eraths neue Kooperation trägt erste Früchte

Im Rahmen der Zusammenarbeit der verschiedenen Universitätsinstitute mit Western Rare Earths soll eine skalierbare Methode entwickelt werden, mit der es möglich ist, die Seltenen Erden Yttrium und Scandium mit Hilfe des neuen Proteins aus minderwertigem Allaniterz zu gewinnen. Dieses Erz ist in den USA reichlich vorhanden, was es ermöglichen würde, die angestrebte Unabhängigkeit von der Seltenen-Erden-Produktion in China auch bei diesen wichtigen Elementen zu erreichen.Bislang schränkt das Fehlen einer zuverlässigen, großvolumigen und auch langfristigen Versorgung mit Scandium dessen Verwendung massiv ein. Dabei ist das das Element, das bereits im Flugzeug- und Fahrzeugbau in leichten Aluminium-Scandium-Legierungen zum Einsatz kommt, eine wichtige Komponente, um Treibstoffeinsparungen zu ermöglichen.

American Rare Earths hat die idealen Ausgangsstoffe ...

Für die nun anstehenden neuen Forschungsreihen bringt American Rare Earths ideale Voraussetzungen mit, denn das Allanit-Material, das auf Western Rare Earths Lagerstätten in Wyoming und Arizona gefunden wird, weist ausgesprochen niedrigen Gehalte an Uran und Thorium auf. Diese beiden Elemente, die häufig in Verbindung mit Seltenen Erden angetroffen werden, sind radioaktiv und stellen deshalb bei der Gewinnung der Seltenen Erden eine erhebliche Belastung dar.Vorteile bringen nun nicht nur die Erze von Western Rare Earths, die deutlich ärmer an Uran und Thorium sind als andere Vorkommen, sondern auch der neue auf dem Lanmodulin-Protein basierende Extraktionsansatz, denn er benötigt weniger chemische Lösungsmittel was im Vergleich zu den bisherigen Trennungsverfahren insgesamt zu einem deutlich geringeren ökologischen Fußabdruck führen könnte. 

… und glänzende Aussichten für die Zukunft

Es liegt auf der Hand, dass ein erfolgreicher Ausgang der jetzt angestoßenen Versuchsreihen die Stellung des Scandiums revolutionieren würde. Nicht nur die Zahl seiner möglichen Anwendungen und Einsatzgebiete würde sprunghaft erhöht, sondern es könnte auch möglich werden, diese neuen Bereiche den westlichen Industriebetrieben zu erschließen, ohne gleichzeitig ihre Abhängigkeit von China zu vergrößern.Dass auch American Rare Earths von dieser Entwicklung massiv profitieren wird, sollte seine Tochtergesellschaft Western Rare Earths zu einem wesentlichen Lieferanten von besonders uran- und thoriumarmen Allanit-Erzen in den USA aufsteigen, bedarf ebenfalls keiner weiteren Erläuterung und ist damit eine sehr gute Nachricht für alle Aktionäre.