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Sitz
Australien
Branche
Seltene-Erden-Developer
Website
www.americanrareearths.com.au

Metallurgische Tests bringen das La-Paz-Projekt weit voran

Das Material der im vergangenen Jahr gebohrten Diamantkernbohrlöcher hat American Rare Earths Limited (ASX: ARR, FSE: 1BHA) inzwischen intensiven metallurgischen Tests unterzogen. Sie deuten an, dass das Erz auf die konventionelle Aufbereitungstechnologie gut reagiert. Außerdem besteht die Möglichkeit, die zu erwartenden Produktions- und Kapitalkosten deutlich zu senken.

American Rare Earths bringt La-Paz-Projekt voran

Mehr noch als bei anderen Bergbauprojekten ist die Metallurgie für alle Seltene-Erden-Projekte ein entscheidender Schlüsselfaktor, denn sie bestimmt, mit darüber, ob eine wirtschaftliche Produktion überhaupt möglich ist. Für American Rare Earths ist es deshalb ausgesprochen erfreulich und ermutigend, dass die metallurgischen Tests bestätigt haben, dass das Erz des La-Paz-Projekts gut auf die weit verbreiteten Erzaufbereitungstechnologien reagiert.
Eine nochmals deutlich verbesserte Ausbeute kann American Rare Earths erzielen, wenn es gelingt, 75 Prozent des Ganggesteins vor dem Flotationskreislauf zu entfernen. Dieses Ganggestein ist selbst nicht mineralisiert und deshalb im Flotationskreislauf eher störend. Dass auch eine weitgehende Entfernung des Ganggesteins möglich ist, wurde durch die Tests deutlich. Damit hat das Unternehmen die Chance, bei einer späteren Produktion seine Betriebs- und Kapitalkosten deutlich zu senken.

American Rare Earths testet auch neue Verfahren

Die im Labor durchgeführten Zerkleinerungstests haben gezeigt, dass das Erz des La-Paz-Projekts eine moderate Härte aufweist. Dadurch eignet es sich gut für das halbautogene Mahlen (SAG) und ist auch für die Aufbereitung durch Hochdruck-Mahlwalzen (HPGR) geeignet. Das Erz weist zudem nur eine geringe Verunreinigung durch magnetische Mineralien auf. Dies wird den Flotationskreislauf vereinfachen.

Archivbild: Verschiedene Seltene Erden

anz entscheidend für die Wirtschaftlichkeit des Projekts könnte sein, dass durch sequentielles Mahlen und den Einsatz von Nass-Hochintensitäts-Magnetabscheidern mit Grobreinigung (WHIMS) effektiv 75 Prozent der Siliziumdioxid-/Silikat-Gangmineralien vor der eigentlichen Flotation aus dem Prozess entfernt werden können. Dadurch sinken die zu erwartenden Produktionskosten erheblich.
Das aus dem WHIMS-Reiniger und der Flotationsaufbereitung gewonnene Konzentrat wird nun auch mit dem neuen Watts & Fisher-Laugungsprozess getestet. Er stellt eine wesentlich weniger kapitalintensive Form der Aufbereitung dar als die konventionelle Säure- oder Alkalibackverarbeitung im Drehrohrofen, sodass auch durch den Einsatz dieser Technik die Produktionskosten noch einmal gesenkt werden könnten.

 Die nächsten Testreihen fokussieren sich auf den Flotationsprozess

Die nächsten metallurgischen Testreihen werden sich intensiver mit dem Flotationskreislauf selbst beschäftigen. Hier wird es darum gehen, die Gesamtausbeute an Seltenen Erden zu erhöhen, um auch auf diese Art und Weise zu nochmals niedrigeren Produktionskosten zu gelangen.

Einfließen werden all diese Ergebnisse in eine vorläufige wirtschaftliche Bewertung (Preliminary Economic Assessment, PEA) für das La-Paz-Projekt. Sie soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 abgeschlossen und veröffentlicht werden. Ihr Ziel wird sein, die Wirtschaftlichkeit einer Seltene-Erden-Produktion auf dem La-Paz-Projekt nachzuweisen.
Auf dem Weg dorthin ist American Rare Earths durch die erfolgreichen metallurgischen Tests bereits einen großen Schritt vorangekommen. Auch wenn noch viele Tests ausstehen, so sind die bisherigen Ergebnisse so ermutigend, dass die investierten Anleger der Fertigstellung der PEA mit großer Zuversicht entgegensehen dürfen, denn auf La Paz scheint nach dem aktuellen Kenntnisstand eine wirtschaftliche Produktion von Seltenen Erden sehr gut möglich zu sein.

ARR's Projektübersicht

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