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Sitz
Australien
Branche
Seltene-Erden-Developer
Website
www.americanrareearths.com.au

American Rare Earths wird Teil eines militärischen Forschungsprogramms

Als einziger Industrievertreter nimmt Western Rare Earths, die 100%ige Tochterfirma von American Rare Earths Ltd. (ASX: ARR, FSE: 1BHA) an einem Forschungs- und Entwicklungsprogramm teil, das unter der Leitung des Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) durchgeführt wird. Ziel des Programms ist, die biobasierte Trennung und Reinigung von Seltenen Erden voranzubringen.

Die Seltenen Erden kommen nicht nur in den Motoren und Rotorblättern von Windrädern zum Einsatz. Auch für viele Anwendungen aus dem militärischen Bereich sind sie unverzichtbar. Allerdings ist Förderung und anschließende Reinigung der Seltenen Erden ein sehr schmutziges Geschäft, das die Natur leicht schädigen kann.

China hat damit kein Problem, weshalb sich die Förderung und Reinigung von Seltenen Erden in den letzten 30 Jahren zunehmend ins Reich der Mitte verlagert hat. In den westlichen Ländern ist man an diesem Punkt sensibler. Allerdings ruft auch die massive Abhängigkeit von China immer mehr Widerspruch hervor.  

American Rare Earths verfügt über sehr uran- und thoriumarme Selten Erden

Aus diesem Gründen wundert es nicht, dass derzeit Forschungsprojekte gestartet werden, die sich mit der Frage beschäftigen, wie man die so dringend benötigten Seltenen Erden umweltschonender gewinnen kann. Dass gerade das US-Verteidigungsministerium diese Projekte koordiniert und fördert, ist ebenfalls leicht verständlich, denn die Vorstellung, bei der Aufrechterhaltung der eigenen militärischen Stärke vom Wohlwollen der kommunistischen Partei in China abhängig zu sein, ist keine angenehme.

Dass American Rare Earths über seine Tochtergesellschaft Western Rare Earths eingeladen wurde, an dem Projekt teilzunehmen, verwundert nicht, denn sowohl die auf dem La-Paz-Projekt wie auch die auf Halleck Creek gefundenen Seltenen Erden sind sehr rein, weil ihr Thorium- und Urangehalt sehr niedrig ist.  

Die von den Forschern benötigten Seltenen Erden werden von American Rare Earths zur Verfügung gestellt

American Rare Earths Aufgabe bei diesem Projekt besteht deshalb vor allem darin, den Forschern vom Lawrence Livermore National Laboratory die benötigten Seltenen Erden zur Verfügung zu stellen. Daneben wird das technische Team des Unternehmens die Forscher bei Fragen der Verarbeitung und Aufbereitung der Seltenen Erden mit seinem Fachwissen aktiv unterstützen. Für diese Gesamtleistung wird American Rare Earths in der ersten Phase des Projekts eine Gesamtvergütung von 4,0 Millionen US-Dollar erhalten.

In den weiteren Phasen des Projekts können je nach Umfang der von American Rare Earths erbrachten Leistungen weitere 9,0 Millionen US-Dollar zur Auszahlung kommen. Für American Rare Earths ist die Teilnahme an diesem Forschungsprojekt natürlich eine große Ehre.

Angenehm ist auch, dass durch die gezahlte Vergütung auch Geld in die Kasse gespült wird, das für Bohrungen und weitere Explorationsarbeiten auf La Paz und Halleck Creek eingesetzt werden kann.  

Der neue Weg des umweltschonenden Biominings wird von American Rare Earths aktiv unterstützt

Der langfristig größte Nutzen – auch für American Rare Earths – würde aber dann entstehen, wenn die Forschungen von Erfolg gekrönt sein sollten, denn dann stünde am Ende ein besseres und vor allem skalierbares Verfahren zur Aufbereitung von Seltenen Erden zur Verfügung, das selbstverständlich auch in den auf La Paz und Halleck Creek zu errichtenden Verarbeitungsanlagen zum Einsatz kommen könnte.

Hier liegt der besondere Charme der neuen Forschung, denn es soll die Entwicklung einer biotechnologisch basierten Trennungs- und Reinigungsstrategie für Seltene Erden Elemente aus den bislang nur unzureichend genutzten amerikanischen Quellen entwickelt werden. Favorisiert wird dabei die Trennung der Erze in die einzelnen Elemente. Dies soll aber nicht wie bislang üblich auf chemischen Weg erfolgen, sondern im Rahmen eines biobasierten biologischen Prozesses.

Er basiert auf dem von Prof.Joseph Cotruvo von der Penn State University entwickelten LanModulin-Proteins. Es reagiert sehr selektiv auf die Seltenen-Erden-Elemente und könnte daher auch bei deren Aufarbeitung und Reinigung zu einer Schlüsselkomponente heranreifen.  

Der Sprung vom Labormaßstab zur industriellen Anwendung ist das große Ziel

Aus dem Protein werden Mikroben oder Biomoleküle hergestellt, welche die Fähigkeit haben, sich an einzelne Seltenen Erden zu binden. Auf diese Art und Weise können die einzelnen Seltenen-Erden-Elemente getrennt, gereinigt und auf eine nachhaltige Art und Weise aufbereitet werden.

Im Labormaßstab funktioniert die bahnbrechende Technologie bereits. Nun ist es das Ziel des Forschungsvorhabens, die neue Technik zu skalieren, sie mit klassischen Formen der Aufbereitung zu kombinieren und sie damit auch für die industrielle Nutzung – unter anderem auf den Minen von American Rare Earths – nutzbar zu machen. Erfreulich ist für die investierten Anleger, dass American Rare Earths durch die Beteiligung am Forschungsprojekt nicht nur eine Art wissenschaftlichen Ritterschlag erhält.

Auch das bahnbrechende Konzept selbst ist von höchster Bedeutung, denn es könnte dazu führen, dass aktuell gegenüber dem Abbau von Seltenen Erden noch bestehende Bedenken in der Zukunft ihre Grundlage verlieren.    

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