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Sitz
Australien
Branche
Öl & Wasserstoff
Website
www.adx-energy.com

Neuer Termin-Kontrakt sichert ADX Energy hohe Verkaufspreise bis zum Jahresende

Für 50 Prozent seiner Ölproduktion aus dem Wiener Becken hat sich ADX Energy Limited (ASX: ADX, FSE: GHU) mit einem neuen Termin-Kontrakt die aktuell hohen Ölpreise gesichert. Der Kontrakt hat eine Laufzeit vom 1. Juni bis zum 31. Dezember 2022 und sichert dem Unternehmen einen garantierten Mindestpreis von 80,00 US-Dollar je Barrel. Liegt der Ölpreis oberhalb dieses Mindestpreises profitiert ADX Energy durch eine kostenneutrale Konstruktion bis zu einem Preis von 130,25 US-Dollar dennoch von diesem Preisanstieg.

Klassische Terminkontrakte zum Verkauf von Rohstoffen sind so konzipiert, dass ein fixer Preis ausgehandelt wird, der über eine bestimmte Laufzeit für den Rohstoff bezahlt wird, unabhängig von dessen aktuellen Spotpreis. Für die verkaufenden Unternehmen sind diese Verträge von Vorteil, wenn die Rohstoffpreise tendenziell auf dem Rückzug sind, denn man erhält auch dann noch eine höhere Vergütung für den geförderten Rohstoff, wenn der Spotpreis schon längst unter den vereinbarten Mindestpreis gefallen ist.

Allerdings gehen die verkaufenden Unternehmen bei steigenden Preisen mit diesen Verträgen leer aus und können von den Anstiegen während der Vertragslaufzeit nicht mehr profitieren. Diesen Mangel kann ein Unternehmen umgehen, wenn es jetzt wie ADX Energy einen sogenannten „Brent Zero Cost Collar Contract“ abschließt. Hinter der sperrigen Bezeichnung verbirgt sich eine Konstruktion, die sowohl eine Put- als auch eine Calloption enthält. 

EU-eigene Rohstofflagerstätten zu haben wird immer wichtiger

ADX Energy ist preislich nach unten abgesichert und profitiert auch weiterhin von einem steigenden Ölpreis

Der Vorteil dieser Konstruktion ist, dass beide Eventualitäten abgesichert sind. Fällt der Ölpreis stark zurück, erhält ADX Energy in der jetzt mit dem Vertragspartner BP vereinbarten Konstruktion durch den Put-Anteil der Konstruktion für das im Wiener Becken geförderte Öl mindestens einen Preis von 80,00 US-Dollar je Barrel. Dies auch dann, wenn der Ölpreis auf 70 oder gar 60 US-Dollar zurückfallen sollte.

Bleibt der Ölpreis jedoch hoch oder steigt sogar noch weiter an, greift der Call-Anteil. Er stellt sicher, dass ADX Energy auch weiterhin von den hohen Ölpreisen profitieren kann. Wie stark, dass wird vom Spotpreis abhängen, denn ein auf seiner Basis ermittelter Durchschnitt legt fest, wie hoch die Vergütung für ADX Energy am Ende ausfallen wird.

Es gibt allerdings an dieser Stelle eine obere Grenze. Sie liegt in dem jetzt abgeschlossenen Vertrag bei 130,25 US-Dollar je Barrel. Sollte der Ölpreis über diese Schwelle ansteigen, wird ADX Energy von diesem Anstieg nicht mehr profitieren, sondern erhält für das auf den Feldern Gaiselberg und Zistersdorf geförderte Öl „nur“ die vereinbarten 130,25 US-Dollar pro Fass.  

Weiterer Vorteil: Die Konstruktion ist kostenneutral

Absicherungsgeschäfte haben ihren Preis und jeder Anleger, der selbst schon einmal mit Optionen oder Optionsscheinen gearbeitet hat, um sein Depot abzusichern, weiß, dass dieser Depotschutz mit gewissen Kosten verbunden ist. Sie fallen durchaus ins Gewicht und stellen daher einen Faktor dar, den man im Vorfeld berücksichtigen muss.

Für ADX Energy hat die Wahl eines „Brent Zero Cost Collar Contracts“ jedoch den Vorteil, dass dieser kostenneutral ist und damit sichere Einnahmen über einen längeren Zeitraum ermöglicht, ohne die Gewinne zu schmälern und selbst hohe Absicherungskosten zu verursachen.

Für den Zeitraum vom 1. Juni bis zum 31. Dezember 2022 sind damit etwa 50 Prozent der zu erwartenden Ölproduktion aus dem Wiener Becken abgesichert. Das entspricht einer Tagesproduktion von ca. 115 Barrel. Damit sind die Förderkosten für das Öl, aber auch die Betriebs- und Verwaltungskosten des Feldes und des Unternehmens gesichert und eine solide Planungsgrundlage für die kommenden sieben Monate ist gegeben.

Gleichzeitig besteht mit der nicht abgesicherten zweiten Hälfte der Ölproduktion die Möglichkeit, von einem weiter steigenden Ölpreis im vollen Umfang zu profitieren. Nicht abgesichert ist derzeit die Gasproduktion aus den Feldern im Wiener Becken. Von ihr wird erwartet, dass sie im laufenden Jahr zu etwa 30 Prozent zu den Gesamteinnahmen aus den Feldern beitragen wird. Dies ist den hohen Gaspreisen in Europa geschuldet. Sie liegen, wenn man sie in den Ölpreis umrechnet, bei derzeit 150 US-Dollar je Barrel.

Für die in ADX Energy investierten Anleger sind das gute Nachrichten, denn sie ermöglichen dem Unternehmen Planungssicherheit und hohe Einnahmen. Gleichzeitig fallen keine hohen Kosten für die Absicherung an.