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Barricks CEO Mark Bristow warnt vor fehlendem Kupfer

In dieser Woche hat Mark Bristow, der CEO von Barrick Gold, bei der Vorlage der Zahlen zum zweiten Quartal durchblicken lassen, dass er den Markt für kurzsichtig und die Befürworter eines schärferen Kampfs gegen den Klimawandel für Träumer hält. Nun, so direkt hat er dies nicht ausgedrückt, doch am Ende läuft es auf diese Botschaft hinaus, denn der CEO von Barrick Gold erklärte, dass das Kupferangebot weltweit für die ehrgeizigen Pläne für saubere Energie nicht ausreichen wird.

„Wir haben einfach nicht genug Kupfer, um die Vision eines grüneren Planeten in der Zukunft zu unterstützen“, erklärte Mark Bristow bei der Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal. Diese fielen durchaus besser als erwartet aus, denn im Vergleich zum Vorjahr ist der Gewinn deutlich gestiegen.

Das lag vor allem daran, dass Barrick Gold seine Kupferproduktion um 25 Prozent erhöht hat, während die Goldproduktion nahezu unverändert auf dem Niveau des Vorjahres liegt. Dennoch verläuft das Jahr 2022 für die Kupferunternehmen bislang sehr unbeständig. Stark Stimmungsschwankungen der Anleger beeinflussen sowohl den Kupferpreis wie auch die Kurse der Bergbauunternehmen.

Die Nachfrage nach Kupfer wird steigen. Ein einem Elektroauto werden 500% mehr Kupfer verbaut, als in herkömmlichen Verbrennern

Verkehrte Welt: Das Angebot wird knapp und der Preis fällt

Der Chef von Barrick Gold wies deshalb auf der Bilanzpressekonferenz darauf hin, dass die weltweiten Kupfervorräte derzeit nicht ausreichen, um mit der steigenden langfristigen Nachfrage Schritt zu halten, insbesondere angesichts eines aggressiven Plans zum Aufbau einer sauberen Energieinfrastruktur, für die viel von dem roten Industriemetall benötigt wird.

Zwar räumte der CEO ein, dass der Kupferpreis von den Anfang des Jahres erreichten Höchstständen inzwischen weit entfernt ist und etwa 30 Prozent seines Werts verloren hat. Das scheint vordergründig nicht für eine Knappheit zu sprechen. Mark Bristow machte jedoch darauf aufmerksam, dass die Rohstoffmärkte immer kurzfristige Faktoren einpreisen, anstatt die langfristigen Trends vollständig zu berücksichtigen.

„Sie haben gesehen, wie der Kupferpreis gefallen ist, weil er immer kurzfristig ist, während wir als Bergleute langfristig denken müssen“, mahnte der CEO auf der Bilanzpressekonferenz die Anleger und Analysten. Soll die steigende weltweite Nachfrage befriedigt werden, muss nach neuen Kupfervorkommen gesucht werden.

Dies ist allerdings ein langfristiger Prozess und „es braucht Zeit, um Kupferminen in Produktion zu bringen.“ Diese Warnungen sollten nicht nur die Anleger, sondern auch die Politiker hören und die Finanzierungsbedingungen für Rohstoffprojekte verbessern. Ansonsten gibt es in wenigen Jahren vieles, nur nicht das benötigte Kupfer für die Energiewende und die grünen Klimamitstreiter sind um einen weiteren geplatzten Traum reicher.

Weitsicht wird an kurzfristigen Märkten auf lange Sicht immer belohnt

Kurzfristig betrachtet bietet die Branche momentan kein gutes Bild. Trotz hoher Inflation kommt das Gold nicht vom Fleck und auch die Kupferproduzenten und die Entwickler von neuen Kupferprojekten leiden massiv unter der Ignoranz der Anleger. In Rohstoffe zu investieren, sieht gerade richtig falsch aus. Dabei ist es gerade jetzt vollkommen richtig.

Wer die kurzfristige Ausrichtung des Marktes ignoriert und konsequent auf die langen Trends und die absehbare mittel- bis langfristige Entwicklung setzt, der weiß, dass die aktuellen Kurse keine Ausverkaufskurse sind, sondern günstige Einstiegsgelegenheiten darstellen. Das gilt nicht nur für Branchengrößen wie Barrick Gold, Freeport-McMoRan und Southern Copper, sondern auch jene Unternehmen, die bei der Entwicklung neuer Kupferprojekte gerade erst am Anfang stehen.

Auf Granite Creek Copper (GCX) hatten wir an dieser Stelle schon mehrfach aufmerksam gemacht. Aber auch Askari Metals (AS2) bietet durch das Horry-Gold-Kupfer-Projekt den Anlegern gute Chancen, von dem sich abzeichnenden Boom zu profitieren. Die Kurse beider Aktien haben in den letzten Monaten gelitten, während die Projekte mit Nachdruck weiterentwickelt wurden.

Für beide Unternehmen spricht, dass ihre Liegenschaften in Australien bzw. Kanada liegen und sich damit in gut entwickelten und auch rechtssicheren Ländern befinden. Die weitere Entwicklung der Projekte wird noch viel Zeit in Anspruch nehmen. Das gilt für Askari Metals noch mehr als für Granite Creek Copper.

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