Perth, Western Australia, 6. Dezember 2019 - Tiger Resources Limited (ASX: TGS, FSE: RH8) („Tiger“ oder das „Unternehmen“) gibt bekannt, das Unternehmen beschlossen hat, einen Vorschlag zur Umstrukturierung seiner Bilanz vorzulegen, der im Falle seiner Umsetzung zu einer signifikanten Reduzierung der Schuldenverpflichtungen und einer Verlängerung der Laufzeit der verbleibenden Schulden führen wird.

 
Das Unternehmen gibt eine Zusammenfassung der wichtigen Entwicklungen in Bezug auf seine Initiativen zur Kapitalumstrukturierung:

• Das Unternehmen hat gestern Abend mit Unterstützung der Mehrheit seiner erstrangigen Kreditgeber Unterlagen bei der Australia Securities and Investments Commission („ASIC“) in Bezug auf einen Vergleichsvorschlag der Gläubiger gemäß Abschnitt 411 (1) des Corporations Act 2001 (Cth) eingereicht. Im Rahmen dieses Vergleichsvorschlags wird ein erheblicher Teil seiner vorrangigen Verschuldung in Stammaktien des Unternehmens umgewandelt („Vorschlag zur Umschuldung“).

• Zwei der erstrangigen Kreditgeber des Unternehmens, Taurus Mining Finance Fund, L. P. („Taurus“) und QMetco Limited („QMetco") haben ein weiteres Stundungsabkommen unterzeichnet, das eine Stundung hinsichtlich bestimmter Kreditausfälle bietet, die im Rahmen der Finanzierungsvereinbarungen und als Folge des Fortschritts und Umsetzung des Vorschlags zur Umschuldung aufgetreten sind. Die Laufzeit dieses Stundungsabkommens ist unter anderem entweder bis zum 31. Dezember 2020 oder bis zur Umsetzung des Vorschlags zur Umschuldung.

• Nach der Pressemitteilung des Unternehmens am 28. November 2019 hat das Unternehmen jetzt zugestimmt, mit jedem seiner erstrangigen Kreditgeber, Taurus, QMetco und International Finance Corporation („IFC“), die Bedingungen der QMetco-Fazilität zu ändern, damit das Unternehmen auf die Geldmittel der Tranche 3 (18 Mio. USD) ohne Zustimmung der Aktionäre zugreifen kann (und daher nicht konvertierbar). Diese Änderung wird Tigers kritischen Finanzierungsbedarf lösen und dem Unternehmen die Mittel zur Verfügung stellen, den Vorschlag zur Umschuldung weiterzuverfolgen.

Weitere Einzelheiten hinsichtlich dieser Entwicklungen sind nachstehend aufgeführt.

Vorschlag zur Umschuldung
Wie zuvor vom Unternehmen angekündigt (siehe Pressemitteilungen vom 1. Mai 2019, 16. August 2019 und 28. November 2019) hat das Unternehmen seit einiger Zeit eine ganzheitliche Umschuldung mit seinen erstrangigen Kreditgebern besprochen. Aufgrund einer Vielzahl von Faktoren wurde die Verschuldung des Unternehmens untragbar und das Unternehmen hat die Unterstützung seiner erstrangigen Kreditgeber gesucht, um seine Verschuldung in einer Weise umzustrukturieren, die es dem Unternehmen ermöglichen würde, in Zukunft weiter tätig zu sein.

Zur Umstrukturierung der Bilanz des Unternehmens für eine Reduzierung seiner Verschuldung hat das Unternehmen im Einvernehmen seiner erstrangigen Kreditgeber beschlossen, einen Vergleichsvorschlag der Gläubiger zu entwickeln. Nach der Zustimmung des Gerichts und der Mehrheit der erstrangigen Kreditgeber, deren Forderungen sich auf insgesamt mindestens 75 % der besicherten Verschuldung belaufen sowie der zahlenmäßigen Mehrheit (über 50 %) der auf der Versammlung anwesenden und stimmberechtigten erstrangigen Kreditgeber (unten besprochen), wird dieser Vergleichsvorschlag dazu führen, dass die erstrangigen Kreditgeber einen beachtlichen Teil der Verschuldung gegen Eigenkapital des Unternehmens tauschen. Der Vorschlag zur Umschuldung wird derzeit von QMetco und Taurus unterstützt und das Unternehmen befindet sich weiterhin in Gesprächen mit IFC, um deren Unterstützung zu erhalten.

Die wichtigsten Bedingungen und vorgeschlagenen Ergebnisse des Gläubigerplans, falls erfolgreich umgesetzt, sind unten aufgeführt:

Schuldenabbau: Die Tochtergesellschaft des Unternehmens, die Société d’Exploitation de Kipoi S.A. („SEK“), schuldet derzeit den erstrangigen Kreditgebern ungefähr 246 Mio. USD in drei getrennten Darlehenstranchen: Tranche A (219,4 Mio. USD), Tranche D (13,7 Mio. USD) und Tranche E (12,2 Mio. USD). Taurus und QMetco haben vereinbart, einen Vorschlag zu unterstützen, in dem die Höhe der Schulden unter Tranche A auf 70 Mio. USD reduziert wird. SEK ist weiterhin für die Rückzahlung des Restbetrags von Tranche A, Tranche D und Tranche E verantwortlich, obwohl die Rückzahlungstermine verlängert werden. Nach der Implementierung des Gläubigerplans wird die besicherte Gesamtverschuldung des Unternehmens auf ungefähr 95,8 Mio. USD (vor einer weiteren Inanspruchnahme von Tranche E) reduziert.

Schuldenübernahme: Um den Plan in Kraft zu setzen, übernimmt das Unternehmen den Betrag der besicherten Schulden von SEK, die gegen Eigenkapital getauscht werden, und die erstrangigen Kreditgeber werden das Unternehmen von seiner Verpflichtung zur Zahlung der übernommenen Schulden freistellen.

Ausgabe von Aktien: Als Gegenleistung für den Kompromiss der Schuldenübernahme wird das Unternehmen Stammaktien zu einem Nennwert von 0,001 AUD (0,00067 USD) pro Aktie an die erstrangigen Kreditgeber (oder deren Benannte) ausgeben im Verhältnis zu der von jedem erstrangigen Kreditgeber eingetauschten Verschuldung. Dies wird dazu führen, dass die derzeitigen Inhaber von Stammaktien ca. 1 % des verwässerten Kapitals nach Umsetzung des Plans halten.

Änderung und Neuformulierung: An den Finanzierungsdokumenten der erstrangigen Kreditgeber des Unternehmens werden bestimmte Änderungen vorgenommen, einschließlich des Verzichts auf bestimmte Fälle von Zahlungsverzug.

Verlängerung der Verschuldungslaufzeit: Die Fälligkeitstermine der vorrangigen Verschuldung des Unternehmens, die nach Durchführung der Umstrukturierung verbleiben, werden verlängert: Die Verschuldung aus Tranche A (70 Mio. USD) wird bis zum 31. Dezember 2025, aus Tranche D (13,7 Mio. USD) bis zum 31. Dezember 2024 und aus Tranche E (12,2 Mio. USD) bis zum 31. Dezember 2024 verlängert.

Die vorgeschlagene Umschuldung wird die Verschuldung und Zinskosten des Unternehmens erheblich senken, die Liquidität verbessern und die Laufzeiten der Verschuldung verlängern, was dem Unternehmen eine nachhaltigere Kapitalstruktur geben und für die Unterstützung der Geschäftstätigkeit und das künftige Wachstum unerlässlich sein wird.

Die erste gerichtliche Anhörung zum Gläubigerplan wird voraussichtlich am 20. Dezember 2019 im Federal Court of Australia (NSW Registry) stattfinden. Bei dieser Anhörung wird das Unternehmen um die Einberufung einer Gläubigerversammlung gebeten, auf der über den vorgeschlagenen Plan abgestimmt wird.

Der Beschluss zur Genehmigung des Plans auf der Versammlung muss von einer Mehrheit der erstrangigen Kreditgeber, deren Forderungen sich insgesamt auf mindestens 75 % der besicherten Schulden belaufen sowie von der zahlenmäßigen Mehrheit (über 50 %) der auf der Versammlung anwesenden und stimmberechtigten erstrangigen Kreditgeber (entweder persönlich oder durch einen Bevollmächtigten) verabschiedet werden.

Falls der Plan von der erforderlichen Anzahl von Gläubigern genehmigt wird, muss der Plan anschließend vom Gerichtshof genehmigt werden, damit es wirksam wird. Wenn der Plan vom Gericht genehmigt wird, die bei ASIC eingegangenen erforderlichen Anordnungen und die geltenden Bedingungen des Plans erfüllt sind, wird der Plan in Kraft treten.

Zusätzliche Stundungsvereinbarungen
Das Unternehmen hatte zuvor mit ihren erstrangigen Kreditgebern Stundungsvereinbarungen geschlossen, wonach die erstrangigen Kreditgeber zugestimmt hatten, ihre Ansprüche gegen SEK (oder Tiger) nicht zu beschleunigen oder durchzusetzen („aktuelle Stundungsvereinbarungen").

Um den Vorschlag zur Umschuldung zu vereinfachen, haben Taurus und QMetco jetzt zusätzliche Stundungsabkommen für bestimmte Zahlungsausfälle vereinbart, die sich aus den Finanzierungsabkommen ergeben haben, sowie während der Implementierung der vorgeschlagenen Umschuldung („zusätzliche Stundungsvereinbarungen“). Die zusätzlichen Stundungsvereinbarungen werden unter anderem beendet, wenn der Umschuldungsprozess nicht bis zum 30. April 2020 durchgeführt wird. Tiger führt derzeit Gespräche mit IFC hinsichtlich deren Unterstützung der zusätzlichen Stundungsvereinbarungen und der geplanten Umschuldungsbedingungen des Unternehmens.

Änderung der QMetco-Fazilität
Wie das Unternehmen am 16. August 2019 bekannt gab, hat das Unternehmen ein Finanzierungsabkommen abgeschlossen, wonach QMetco SEK eine „höchst vorrangige Fazilität“ (Super Priority Facility) in Höhe von 30 Mio. USD zur Verfügung gestellt hat („QMetco-Fazilität“).

Die QMetco-Fazilität wurde in drei Tranchen bereitgestellt, wobei 5 Mio. USD und 7 Mio. USD aus Tranche 1 und Tranche 2 bereits in Anspruch genommen wurden. Die Verfügbarkeit der verbleibenden 18 Mio. USD im Rahmen von Tranche 3 unterlag verschiedenen aufschiebenden Bedingungen, einschließlich der Zustimmung der Aktionäre zur Gewährung weiterer Eigenkapital-Wandlungsrechte bis spätestens 30. November 2019.

Nach seiner Ankündigung in der vergangenen Woche hat das Unternehmen mit seinen erstrangigen Kreditgebern Änderungen an der QMetco-Fazilität vereinbart, um dem Unternehmen den Zugang zu den verbleibenden 18 Millionen USD ohne Zustimmung der Aktionäre zu geben (und daher nicht konvertierbar).

Aufgrund der Änderungen der QMetco-Fazilität wird auf QMetcos Wandlungsrechte verzichtet (ausgenommen der bereits gewährten Wandlungsrechte hinsichtlich 1.150.000 AUD der Fazilität) und die Frist für die Zustimmung der Aktionäre zur zugehörigen Kündigungsgebühr für Marketingvereinbarungen vom 30. November 2019 bis 30. Juni 2020 verlängert.

Dekotierung
Das Unternehmen bestätigt, dass seine Kapitalstruktur für eine fortgesetzte Notierung nicht geeignet sein wird und es am 3. Februar 2020 im Rahmen der Richtlinie der ASX für langfristig vom Handel ausgesetzte Unternehmen an der ASX dekotiert wird.

Es wird erwartet, dass die Aktien des Unternehmens bis zur Dekotierung weiterhin vom Handel ausgesetzt bleiben.

Weitere Informationen
Um die Beantwortung etwaiger Fragen zu unterstützen, die Aktionäre möglicherweise zum Inhalt dieser Pressemitteilung haben, bittet das Unternehmen die Aktionäre, ihre Fragen an folgende Adresse zu senden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Das Unternehmen wird sich bemühen, die Fragen so schnell wie möglich zu beantworten. 

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Internetseiten des Unternehmens, oder wenden sich bitte an: 

Caroline Keats
Managing Director u. CEO
Tel. +61-8-6188 2000
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Im deutschsprachigen Raum:

AXINO GmbH
Fleischmannstraße 15
73728 Esslingen am Neckar

Tel. +49-711-82 09 72 11
Fax +49-711-82 09 72 15
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.axino.de


Dies ist eine Übersetzung der ursprünglichen englischen Pressemitteilung. Nur die ursprüngliche englische Pressemitteilung ist verbindlich. Eine Haftung für die Richtigkeit der Übersetzung wird ausgeschlossen.

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